ASTRID SCHMID | Die Schafgarbe
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Die Schafgarbe, bitter und gesund

 

Mit dem ersten Grün, das sich auf den Wiesen zeigt, suche ich bereits die zarten Blätter der Schafgarbe.

 

Zwischen jungen Trieben von Löwenzahn und Spitzwegerich erkenne ich sie an ihren feingefiederten Blättern, die bereits im Frühjahr mit aromatischem ätherischem Öl durchdrungen sind.

 

Bekannt ist sie wohl allen Spaziergängern. Auf nicht zu nassen Wiesen, an Wegrändern und an Getreidefeldern ist sie im Sommer, ausdauernd blühend, zu finden und reicht von der Ebene bis in alpine Höhen hinauf.

 

Wie der Name vermuten lässt, ist sie den Schafen ein beliebtes Nahrungskraut. Um ihren lateinischen Namen „Achillea millefolium“ , ranken sich allerdings mythologische Erzählungen. So soll der Held Achill zur Zeit des trojanischen Krieges, die einzige Stelle an der er verwundbar war, seine Ferse, immer wieder mit Schafgarbenkraut geheilt haben.

 

Neben der, vor allem in der Antike geschätzten, wundheilenden Eigenschaft, liegt ihre Heilwirkung in dem Mild-Würzigen, das die ganze Pflanze durchzieht und durch ein blaugrünes ätherisches Öl vermittelt wird.

Durch den aromatischen und bitteren Geschmack regt sie kräftig den Stoffwechsel an.
Sie ist magenkräftigend, appetitsteigernd und unterstützt die Lebertätigkeit.

 

Blühen wird die Achillea erst im Hochsommer , doch stehen jetzt im Frühjahr ihre ersten Blätter auf den Wiesen und eignen sich bestens für eine den Stoffwechsel anregende Frühjahrskur.

 

Grünem Blattsalat füge ich sie, wie auch junge Löwenzahnblätter, bei. Gerne verwende ich auch die feinen Blätter für einen Teeaufguss. Eine Handvoll der frischen Blätter übergießen Sie dafür mit einer Tasse heißem Wasser, lassen diesen Aufguss zugedeckt 10 Minuten ziehen und trinken ihn dann ungesüßt und am besten nach einer Mahlzeit.

 

So ordnen Sie auf ganz natürliche Weise den Stoffwechsel, regen die Lebertätigkeit an und kräftigen Ihren Magen.

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